Früchte des Zorns ist in dem Sinne eigentlich keine neue Band. Seit mehr als zwölf Jahren trifft man das Kollektiv auf den Bühnen linker Kulturzentren und besetzter Häuser. Seit Anfang des Jahres hat sich die Besetzung um eine vierte Mitspielerin und einige Instrumente erweitert. Und auch wenn der Bandname schwer nach Krachmusik klingt, erwartet eine_n auf der Bühne eher das Gegenteil. Die Berliner_innen spielen ein Acoustic Set aus Gitarre, Geige, Posaune, Glockenspiel, Cello, Akkordeon, Bass, Schlagzeug und Gesang. Die Musik, die sie selbst als “Poesie der Subversion” beschreiben, lässt sich musikalisch vielleicht am ehesten irgendwo zwischen Antifolk und Kleinkunstpunk einordnen. Ihre Lieder sind mit der Sehnsucht nach Veränderung geschrieben, aber weniger agitativ, sondern eher sehr emotional und persönlich .Sie berührt tief und schüttelt vergessene Träume wach – mal schmerzhaft, mal wütend und einfühlsam. Ein Abend zum mithören, mit neuer Besetzung und einigen unveröffentlichten Geschichten.
Früchte des Zorns geben am 4.4.2012 ein *Solikonzert* im AZ Köln aus dem Anlass der Vertragskündigung und damit einhergehenden angedrohten Räumung.


